Industrie 4.0 und Smart-Factory

Autor: Ralf Windmüller
Datum: 07.04.2017

Studie „Smart-Factory – Wie die Digitalisierung Fabriken verändert“

Branchen wie Maschinenbau, Chemie, Automobil, Elektronik, sowie Landwirtschaft und ITK werden sich durch die Digitalisierung in der Industrie 4.0 in Zukunft vollkommen verändern. Zudem wird die Digitalisierung in den nächsten 10 Jahren eine Wertschöpfung von rund 80 Milliarden Euro schaffen. Die Smart-Factory, die intelligente und vernetzte Fabrik, ist Hauptbestandteil der Industrie 4.0. Die Studie „Smart-Factory – Wie die Digitalisierung Fabriken verändert“, soll den Weg in das neue Industriezeitalter für die Unternehmen erleichtern. Die Studie fand in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Lünendonk mit T-Systems und der Fachzeitung Produktion statt.

Die Industrie 4.0 beinhaltet viel mehr Aspekte als nur die effizienten Abläufe in der Lieferkette, Produktion und Logistik. Luz G. Mauch, SVP Automotive & Manufacturing Industry bei T-Systems: „“Wir bewegen uns weg von der industriellen Massenfertigung hin zu einer kundenindividuellen Produktion. Das ist ein gewaltiger Paradigmenwechsel. Künftig richtet sich die gesamte industrielle Wertschöpfung nach den Konsumentenwünschen aus. Sämtliche Bereiche eines Unternehmens werden durch die Digitalisierung erfasst. „Erst wenn eine Prozesskette durchgängig optimiert ist, kann die Smart Factory ihre Intelligenz voll ausspielen“, so Mauch.

Durch das Whitepaper werden Voraussetzungen für den Aufbau einer Smart Factory sichtbar. Dabei werden auch die Befürchtungen und Probleme der Unternehmen in den Vordergrund gestellt, die sich durch den Schritt in die Digitalisierung entwickeln. Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk, nimmt Stellung: „Das Potenzial der technischen Möglichkeiten wird erkannt, aber sowohl bei der Vision als auch in der praktischen Umsetzung tun sich die traditionellen Unternehmen noch schwer.“ Bei der Transformation zur intelligenten Fabrik kommt es auf die Verzahnung des gesamten Ökosystems aus Mensch, Technik sowie Organisation an. Dies wird dem Management mit Hilfe eines „Action Plans“ verdeutlicht.

Wichtige Teile einer Smart Factory sind teilweise intelligente Maschinen, Sensoren und Steuerungssysteme. Dabei werden Unmengen an Daten durch die Fabrik erzeugt, die verarbeitet und übertragen werden sollen. Die Studie zeigt, dass dadurch hohe Anforderungen an die Kommunikationsnetze gestellt werden. Diese sollen bzw. müssen hochverfügbar, ausfallsicher und echtzeitfähig sein. T-Systems liefert sowohl schnelle Mobilfunknetze, als auch integrierte Lösungen aus sicheren Rechenzentren und dem passenden Cloud-Ökosystem.

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R.Schmitt