Was in der Industrie die „Digitale Revolution“ ausbremst

Autor: Sebastian Thelen
Datum: 26.01.2017

Drei-Länder-Studie „Digitale Agenda 2020“ von CSC

„Die digitale Revolution hat den Wettbewerb in der Industrie bereits heute schon grundlegend verändert – das berichten 61 Prozent der von CSC befragten Industrie-Manager“, sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. „Jetzt ist Tempo gefragt, um die neuen digitalen Marktchancen für das eigene Unternehmen zu nutzen.“

Als Folge der „Digitalen Revolution“ gehen 87 Prozent der Industrie-Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bis zum Jahre 2018 von einer neuen Wettbewerbslage aus. In Folge dieser schnellen Entwicklung verfügen ungefähr schon etwa 56 Prozent der Firmen bereits über eine „Digitale Agenda“. Innerhalb der nächsten 12 Monate sollen andere 22 Prozent nachziehen. Zu dem Ergebnis kommt die Drei-Länder-Studie „Digitale Agenda 2020“ von CSC (NYSE: CSC), in der rund 185 Industrie-Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Juni 2016 befragt wurden.

67 Prozent der Befragten setzen für einen beschleunigten Wandel darauf, das Thema zur Chefsache zu machen. Von großer Bedeutung für die Befragten ist auch eine externe Unterstützung spezialisierter Partner. Um die Strategie beschleunigt in die Praxis umzusetzen, sprechen sich 61 Prozent der Befragten für die Zusammenarbeit mit Digitalisierungs-Experten aus.

Nach Meinung der Industrie-Experten zählt bezüglich der Risiken der digitalen Transformation die Aus- und Weiterbildung im Unternehmen zu den zentralen Rollen. Rund 37 der befragten Manager sehen als größtes Problem um in die Digitale Agenda zu starten, die Aus- und Weiterbildungslücken der eigenen Mitarbeiter. Darüber hinaus berichten gut 30 Prozent von offenen Budgetfragen. Auch fehlen fast jedem vierten Unternehmen externe Partner für spezifische Lösungen. Als Vorteile für die Transformation bewerten ungefähr 65 Prozent der Industrie-Manager die digitalen Technologien, externer Spezialisten. Aus dem Grund, weil die Lösungen schneller zur Verfügung stehen, als hauseigene Entwicklungen.

Die größten Chancen der Digitalisierung sehen die Industrie-Manager in der Logistik (rund 41 Prozent), bei Einkauf und Beschaffung rund 40 Prozent und im Vertrieb 38 Prozent. Die Studie „Digitale Agenda 2020“ wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Teilnehmer waren größtenteils Entscheidungsträger aus Unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern.

Weitere Informationen zur Studie: www.csc.com/de

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S.Thelen