Kooperation zwischen Vodafone und Innogy

Autor: Sebastian Thelen
Datum: 27.03.2017

Gemeinsame Umsetzung des Themas „Smart City“

In Zukunft werden der Telekommunikationsanbieter Vodafone und Innogy beim Thema „Smart City“ eng zusammen arbeiten. Die beiden Unternehmen möchten zukünftig umweltfreundliche Innovationen wie beispielsweise smarte Straßenlaternen anbieten, die Funktionen wie das Laden von Elektroautos oder das Messen der Luftverschmutzung beinhalten, erläuterten Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter und Innogy-CEO Peter Terium dem „Handelsblatt“ ihr Gemeinschaftsprojekt. „Zusammen haben wir Zugang zu Geschäftsmöglichkeiten, die wir allein nicht hätten“, sagte Terium der Zeitung.

Ametsreiter erklärte: „Diese Zeiten des Allein-Machens sind vorbei, das geht nicht mehr. Mehrwert wird heute darüber generiert, dass man verschiedenste Informationen miteinander verbindet. Das gelingt aber nur, wenn wir uns öffnen.“

Bis Ende des Jahres soll die Funktionsfähigkeit des Modells getestet werden. Vodafone und Innogy hoffen darauf, mit dieser Innovation einen neuen Markt erschließen zu können: „Künftig werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben“, sagte Innogy-Chef Terium. „Das bringt Herausforderungen.“

Ametsreiter sagte, dass sich die Städte auf der Suche nach Partnern bereits bei den Unternehmen melden: „Viele beginnen, sich für das Thema Smart City zu interessieren.“ Innogy und Vodafone wollen bei der Zusammenarbeit jedoch nicht ihr Kerngeschäft aus dem Auge verlieren. „Wir wetten nicht auf alles Mögliche“, sagte Terium.

„Wir werden keine Autos bauen und auch keine Ladesäulen produzieren, das können die Koreaner und Chinesen viel günstiger.“ Innogy wird sein Hauptaugenmerk während der Kooperation auf das Netzmanagement legen. „Wir werden zu einem Datenmanagementkonzern“, sagte Terium.

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