Studie: Hamburg als Standort für Start-ups besonders im Trend

Autor: Sebastian Thelen
Datum: 19.07.2017

Hamburg schneidet im Ranking von neun deutschen Städten am besten ab

Einer Umfrage zufolge liegt Hamburg als Standort für Start-ups besonders im Trend. Nach Einschätzung der Gründer junger Technologieunternehmen wird die Hansestadt immer mehr an Bedeutung gewinnen, wie aus einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Hamburg schneidet dabei im Ranking von neun Städten mit 74 Prozent am besten ab. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Berlin und Frankfurt und am unteren Ende befinden sich Stuttgart, Dresden und Karlsruhe. Die Städte München, Köln und Düsseldorf befinden sich im Mittelfeld. Der Standortauswahl wurde der European Digital City Index zugrunde gelegt, in dem die neun deutschen Städte aufgeführt sind. Gründe für diese Einschätzungen wurden nicht genannt. Mehr als die Hälfte der Befragten ist in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnik tätig, gefolgt vom E-Commerce (25 Prozent).

Grundsätzlich lässt sich erkennen, dass sich Start-ups in der Regel in größeren Städten mit einer guten Infrastruktur ansiedeln. Das erklärt PwC-Experte Philipp Medrow. „Insbesondere in ländlichen Regionen gibt es dagegen noch viel Nachholbedarf – allem voran beim Breitbandausbau.“
Das größte volkswirtschaftliche Risiko für das eigene Geschäftsmodell des Start-ups sehen die Gründer im Fachkräftemangel (29 Prozent). Dieses Ergebnis stimmt mit dem letzten Jahr überein. Auf dem zweiten Platz folgt die Schuldenkrise in Europa mit 26 Prozent und auf dem dritten Platz das Thema „Strengere Vorgaben beim Datenschutz“. Fast die Hälfte der Befragten schätzt das Risiko eines Cyber-Angriffs besonders hoch ein. Rund jedes siebte Unternehmen war in den vergangenen drei Jahren schon einmal das Ziel einer Attacke.

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