Strategische Make-or-Buy Entscheidungen richtig fällen

Strategische Make-or-Buy Entscheidungen richtig fällen

Kloepfel Magazin November 2014

In Zeiten des sich verändernden Konkurrenzdrucks, kürzeren Produktlebenszyklen und zunehmender Globalisierung müssen Unternehmen flexibel und kostengünstig auf ändernde Marktbedingungen reagieren. Viele Unternehmen stellen sich die Frage: Produzieren wir selber oder lassen wir produzieren? Die Entscheidung wird nach Kriterien wie Kosten, Qualität, Zeit, Ressourcenverfügbarkeit und Risiken getroffen. Aus diesem Grund ist eine strategische Eigenfertigung/Fremdbezug-Analyse zwingend notwendig, um alle Vor- und Nachteile abzuwägen, wenn man sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren will.

Beispiel Automobilindustrie

Das Produktsortiment der Automobilhersteller hat in den vergangenen Jahren stark zugelegt. Somit ist die Komplexität in der Produktion angestiegen. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, beziehen die Hersteller immer mehr Teile aus der Fremdfertigung. Der Eigenfertigungsanteil sank zwischen 1985 – 2000 um 12% und von 2000 – 2005 erneuert um 5%. Experten schätzen, dass der Eigenfertigungsanteil am Gesamtprodukt im Jahre 2015 nur noch 25% betragen wird. Automobilhersteller wie Smart haben sogar ihren Eigenfertigungsanteil auf ca.10% reduziert.
Der Fremdbezug hat zur Folge, dass Zulieferer immer mehr eine zentrale Position in der Entwicklung und Produktion von Automobilen einnehmen. Hersteller montieren im Grunde nur noch die zugelieferten Teile.

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