Kloepfel #ChristmasFriday – Oh Tannenbaum!

Alles rund um den Weihnachtsbaum

Weihnachten steht vor der Tür. Passend dazu wandeln wir unseren #FactFriday in den Kloepfel #ChristmasFriday um und beschenken euch jeden Freitag im Advent mit ein paar durchaus nützlichen Fakten zum Thema Weihnachten. Daher hier ein paar Fakten rund um den Weihnachtsbaum, die Ihr vorher vielleicht noch nicht kanntet!

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 24 bis 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Rund die Hälfte aller deutschen Haushalte besitzt einen eigenen Tannenbaum. Die Absatzzahlen sind schon seit Jahren stabil. Besonders beliebt sind dabei aktuell kleinere Bäume zwischen 1,50 und 1,75 Meter.

Angebaut werden die Bäume von circa 2.000 bis 4.000 Produzenten, die sich sowohl im Neben- als auch im Haupterwerb um die Bäume kümmern. Geht man davon aus, dass der Preis pro Baum im Durchschnitt 20 Euro beträgt, kommt die Branche insgesamt auf einen Umsatz von etwa 700 Millionen Euro.

Ein Tannenbaum wächst durchschnittlich 12 Jahre

Europa verfügt über rund 120.000 Hektar Weihnachtsbaum-Anbaufläche. Davon befinden sich 25 Prozent der Fläche in Deutschland, 20 Prozent in Dänemark, 11 Prozent in Polen, 10 Prozent in Großbritannien und 8 Prozent in Frankreich. Insgesamt werden die Bäume in Deutschland also auf rund 30.000 bis 50.000 Hektar Fläche angebaut. Die meisten davon in Nordrhein-Westfalen, allein im Sauerland dienen 12.500 Hektar dem Weihnachtsbaumanbau. Doch auch Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bayern und Rheinland-Pfalz sind beliebte Anbaugebiete. Rund eine Million dieser Bäume werden dabei in andere Länder exportiert. Vor allem in der Schweiz, Frankreich, Österreich und Polen freut man sich über deutsche Weihnachtsbäume.

Bis ein Baum verkauft werden kann dauert es jedoch seine Zeit. Rund zehn bis zwölf Jahre braucht ein Baum bis er gefällt werden kann. Der Aufwand pro Baum beträgt dabei insgesamt rund 12 Minuten, pro Hektar kommt man im Jahr auf eine Arbeitszeit von rund 80 Stunden.

Diese Arbeit will natürlich auch bezahlt werden. Für eine Nordmanntanne muss man daher pro laufenden Meter rund 18 bis 24 Euro auf den Tisch legen. Wer es etwas Geld sparen möchte, kauft sich am besten eine Blaufichte für 10 bis 16 Euro pro Meter oder eine Fichte für rund 6 bis 10 Euro je Meter. 2017 war dabei die Nordmanntanne am beliebtesten. 75 Prozent der Käufer stellten sich diese Baumart ins Wohnzimmer. 15 Prozent entschieden sich für eine Blaufichte. Eine Edeltanne wurde nur bei 3 Prozent geschmückt.

Online Weihnachtsbäume werden immer beliebter

Hat man sich einmal für eine Sorte entschieden, bleibt noch die Frage offen, wo man den Baum am besten kauft. Besonders beliebt sind dabei regionale Bäume vom landwirtschaftlichen Betrieb. Doch auch im Straßenhandel und in Garten- und Baumärkte werden so einige Bäume gekauft. Immer beliebter wird zudem das Online-Weihnachtsbaumshopping. Dabei wird der Baum – auf Wunsch sogar fertig geschmückt – bis ins Wohnzimmer geliefert.

Wer es ganz leicht haben will und sich keine Gedanken um die Herkunft und den Anbau seines Weihnachtsbaums machen möchte, der kauft sich einen Plastikbaum. Diese können Jahr für Jahr wieder benutzt werden. Besonders beliebt sind sie vor allem bei Restaurants und Geschäften. In privaten Haushalten findet die Bescherung bei rund 12 Prozent unter der Plastik-Tanne statt. Doch der Plastikbaum bietet nicht nur Vorteile. So hat er durch den hohen Energieeinsatz während der Produktion und Entsorgung eine viel schlechtere Ökobilanz als ein Naturbaum. Immerhin bindet ein ganzer Hektar Weihnachtsbäume innerhalb von zehn Jahren rund 145 Tonnen Kohlendioxid, 300 Tonnen Staubpartikel und 100 Tonnen Sauerstoff. Kein Wunder also, dass auch junge umweltbewusste Paaren weiterhin auf den traditionellen Natur-Weihnachtsbaum setzen.

Auf einen Blick: die Fakten rund um den Weihnachtsbaum

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