Projektinterview Roth Industries GmbH & Co. KG

Roth Industries GmbH & Co. KG

Branche: Gebäude- und Industrietechnik

Umsatz: 215 Mio. Euro

Anzahl Mitarbeiter: ca. 1000

Produkte: u.a. Fußbodenheizung, Einbauduschen, Kunststofftanks, Kunststoffrohre, sowie weiße Ware für Haushaltsgeräte

Optimierungsmaßnahmen u.a.:

  • Markt- und Lieferantenrecherchen, Ausschreibungen
  • Workshops mit Bestandslieferanten zur Identifizierung von gemeinsam realisierbaren Einsparpotenzialen
  • Lieferantenergänzung u.a. in den Bereichen Blechbearbeitung und Logistik
  • Beispielhafte bearbeite Materialgruppen: Blechteile, Paletten, Kartonagen, Kleber, Kunststoffteile, Gebäudereinigung, Logistik, Versicherung, Absorber

Interview mit Bodo Schröckert, Head of Strategy Purchasing, ROTH INDUSTRIES GMBH & CO. KG

Waren Sie zu Projektbeginn skeptisch oder eher aufgeschlossen?
Bodo Schröckert: Ich persönlich war aufgeschlossen. Der Einkäufer der beteiligten vier Werke hingegen waren skeptisch, da man Sorge hatte kontrolliert zu werden bzw. man fürchtete, dass die eigene Leistung in Frage gestellt werden könnte.

Marcus Schilling

Leiter Baugewerbe

T +49 211 875 453 23

Bodo Schröckert: Die größte Herausforderung war es, die Einkäufer mitnehmen, ihnen ihre Sorgen zu sehen und sie für das Projekt motivieren. Man musste dabei die positiven Ziele deutlich machen, dass ROTH INDUSTRIES mit dem Projekt eben auch sehen wollte, wie gut man insgesamt im Einkauf aufgestellt ist und wo und wie man sich noch verbessern konnte.
Bodo Schröckert: Im direkten Bereich haben sich die Einkaufspreise stabilisiert. Im indirekten Bereich wurden entsprechend Preisreduzierungen erreicht.
Bodo Schröckert: Von den Preisvorteilen werden wir noch 2014 profitieren. Zu 2015 kann ich noch nicht viel sagen, dies hängt auch maßgeblich mit den grundsätzlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Rohstoffpreisentwicklung zusammen.
Bodo Schröckert: Von der Projektleitung her sehr professionell mit einem klaren Fokus und einer strategischen Vorgehensweise. Manchmal war die Abstimmung im Kloepfel Team nicht optimal, so wurden Daten doppelt abgefragt. Ursache hierfür war, dass es während des Projektes personelle Veränderungen gab. Teilweise ging das Team auch zu schnell vor. Ansonsten zeugten die Consultants vom guten Wissen und einer guten Projekterfahrung.
Bodo Schröckert: Die Kloepfel Mannschaft hat sich gut integriert. Sie waren ein gutes Team im Team und keine Besserwisser.
Bodo Schröckert: Zweigeteilt. Unser Hauptsitz ist im ländlichen Bereich und hier gibt es sehr enge Kontakte zu unseren kleinen und mittelständischen Lieferanten. Die Verhandlungsführung musste daher situativ auch diesen Aspekt berücksichtigen. Bei den mit uns eng verbundenen Unternehmen fragten schon einige an, warum jetzt neu verhandelt werden sollte. Andere Unternehmen sahen dies eher als sportliche Herausforderung.
Bodo Schröckert: Im Gesamten waren wir sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und haben auch wertvolle Denkanstöße hinsichtlich unserer Organisation bekommen.

Vielen Dank für das Interview!

 

Wir optimieren Ihren Einkauf.

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