Thyssenkrupp Steel: Dekarbonisierung der Lieferkette

Autor: Thanh Duy Tran
Datum: 15.04.2021

Einkauf klimaneutraler Kalkprodukte von Lhoist Germany

Bei Thyssenkrupp Steel kommen künftig klimaneutrale Produkte von Lhoist Germany zum Einsatz. Diese Produkte bietet der Kalkhersteller unter seiner neuen Linie „LEVEL|BLUE“ an.

Thyssenkrupp Steel nutzt laut seiner Pressemitteilung „LEVEL|BLUE“ zur Dekarbonisierung der Lieferkette auf dem Weg zur nachhaltigen Stahlproduktion.

Langjährige Lieferantenpartnerschaft

Zwischen Lhoist Germany und Thyssenkrupp Steel besteht eine langjährige Lieferantenpartnerschaft, wie der Stahlhersteller betont. Dazu erläutert das Unternehmen, dass Kalkprodukte in der Stahlherstellung insbesondere zur Entfernung störender Begleitelemente aus Roheisen dienen und die Schlackebildung unterstützen. Nun beginnt Thyssenkrupp Steel, Entschwefelungsgemische für das Stahlwerk aus der neuen Produktlinie „LEVEL|BLUE“ von Lhoist zu beziehen. Damit senke der Stahlproduzent nach eigener Aussage die CO2-Emissionen in der Lieferkette.

Transformation zur klimaneutralen Stahlherstellung

Jens Geimer, Leiter Procurement & Supply Management bei Thyssenkrupp Steel, erklärt: „Wir sind mittendrin in der Transformation zur klimaneutralen Stahlherstellung.“ Der Ansatz von Thyssenkrupp Steel sei dabei umfassend. So wolle das Unternehmen neben der Dekarbonisierung der eigenen Aggregate auch seine Lieferketten bis 2050 schrittweise klimaneutral aufbauen. Dafür sei ThyssenKrupp Steel im engen Austausch mit seinen Lieferanten. Geimers weiteren Erläuterungen zufolge freue sich Thyssenkrupp Steel darüber, mit Lhoist nun einen Partner im Kalkbereich zu haben, der das Unternehmen bei seinem Vorhaben unterstützt.

Klimaneutraler Kalk

Ergänzend sagt Alexia Spieler, Vertriebsleiterin bei Lhoist Germany: „Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir uns eine CO2-freie Industrie zum Ziel gesetzt.“ Der Markt verlange zunehmend nachhaltige Produkte. Dazu gibt Spieler Folgendes zu bedenken: „Die Herstellung grüner Produkte setzt allerdings voraus, dass auch die Lieferkette Co2-frei ist.“

Daher investiere Lhoist kontinuierlich in Forschung & Entwicklung und arbeite mit Hochdruck an technischen Lösungen, ist der Pressemitteilung von Thyssenkrupp Steel zu entnehmen.