Der diesjährige Deutsche Logistik-Kongress mit prominenten Rednern

Autor: Mario Schmidtgen
Datum: 01.06.2017

Motto des Deutschen Logistik-Kongress bekannt gegeben

Das Motto des diesjährigen Deutschen Logistik-Kongress lautet: „Neues denken, Digitales leben“. Das Programm findet vom 25. Bis 27. Oktober statt. „Das bedeutet Digitalisierung nicht als technologisches Konzept zu verstehen, sondern in ihr den intelligenten Treiber für Veränderungen zu sehen – und sie tatsächlich in der betrieblichen Praxis umzusetzen“, sagt Raimund Klinkner, der Vorstandsvorsitzende der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Der Deutsche Logistik-Kongress soll genau dafür neue Perspektiven eröffnen, Impulse setzen, Denkanstöße und Orientierung geben und Diskussionsforen bieten, in denen Chancen und Risiken abgewogen, Praxisbeispiele diskutiert und die eigene Position in der neuen, digitalisierten Welt bestimmt werden kann.

Mehr als 3000 Fachbesucher werden beim Kongress in 65 Stunden Programm rund 120 Redner erleben. Zum Programm gehören wieder Plenumsvorträge und Podiumsdiskussionen, Fachsequenzen, die interaktiven LOG.Camps sowie Exkursionen in und bei Berlin. Zum Einstieg in den Kongress wird der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Post DHL Group, Frank Appel, sprechen. Weitere namenhafte Referenten im Plenum sind am ersten Kongresstag zudem Frauenhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer und Christoph Keese, Manager beim Medienunternehmen Axel Springer. Der Bahn-Chef Richard Lutz gehört zu den Hauptrednern am letzten Tag, ebenso wie Tarek Müller, der Chef des zur Otto Group gehörenden Fashion Start-ups About You und IBM-Deutschland-Chefin Martina Koederitz.

Die erste Podiumsdiskussion steht ebenfalls unter dem Leitgedanken „Neues denken – Digitales leben“. Moderiert von Roland Tichy, dem Vorstandsvorsitzenden der Ludwig-Erhardt-Stiftung, diskutieren Führungskräfte die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation in Logistik und Supply Chain Management. Es stellen sich die Fragen: Welche neuen Technologien sollten eingesetzt werden? Welche Kompetenzen benötigen die Mitarbeiter, und wie lassen sich diese vermitteln? Wo droht Gefahr durch Disruption? In der Diskussionsrunde dabei sind Peter Gerber (Lufthansa Cargo), Henry Puhl (Still), Jürgen Wilder (DB Cargo), Boris Winkelmann (DPD) und Thorsten Winkelmann (Arvato SCM). „Neues denken“, „Digitales leben“, „Macher der Logistik“ und „Science & Research“ – in diese Themenfelder gliedern sich die 16 Fachsequenzen.

Im Fokus stehen dabei urbane Logistikkonzepte, der Welthandel, Omni-Channel-Logistik, die Transformation von Geschäftsmodellen, Elektromobilität, Blockchain sowie künstliche Intelligenz und Machine Learning. Für die Fachsequenzen konnte die BVL auch prominente Redner gewinnen, wie Hermes-Deutschland-Chef Frank Rausch, Rewe-Logistikchefin Birgit Heitzer, Bosch-Logistikmanager Matthias Hülsmann, Dachser-Stratege Andreas Froschmayer, Audi-Ingolstadt-Logistikleiter Simon Motter, Puma-Logistikchef Maximilian Molkenthin sowie Jan Roodenburg, der Emea-Supply-Chain-Chef von Hewlett-Packard. Auch der Vertreter von Amazon, Ralf Herbrich, Leiter des Amazon-Entwicklungszentrums in Berlin, spricht über das Thema Machine Learning in der Logistik.

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