Pepsi tritt NaturAll Bottle Bündnis bei

Autor: Mario Schmidtgen
Datum: 13.09.2018

Entwicklung von Flaschen aus Bioplastik

Der US-Konzern PepsiCo hat sich in Sachen Nachhaltigkeit mit Danone und Nestlé zusammengeschlossen. Dabei arbeiten die Partner daran, Wasserflaschen aus Bioplastik zu entwickeln. Dies gaben die drei Konzerne am Montag bekannt. Langfristig soll das Material vollständig aus nachhaltigen und erneuerbaren Quellen wie Altpapier oder Holzschnitzeln hergestellt werden.

Ab 2020 im Supermarkt

Ab 2020 sollen die ersten Flaschen im Supermarkt verkauft werden. Danone und Nestlé haben sich bereits im März 2017 zusammengeschlossen und an den umweltfreundlichen Wasserflaschen gearbeitet. Gemeinsam mit dem kalifornischen Start-up Origin Materials wurde das Bündnis „NaturAll Bottle“ ins Leben gerufen, bei dem nun auch PepsiCo Mitglied ist. Der Zutritt des US-amerikanischen Getränkeriesen sei ein „weiterer Beweis“ dafür, wie wichtig diese „bahnbrechende Technologie“ sei.

Letztes Jahr wurden die ersten Flaschen im Rahmen des Bündnisses erstellt. Momentan bestehen die Flaschen zu 80 Prozent aus Bioplastik. Bis 2020 soll der Anteil 85 Prozent betragen, später sogar 95 Prozent.

Bierflaschen aus Pappe

Doch auch andere Konzerne arbeiten an umweltfreundlicheren Alternativen: Anfang September kündigte der Brauereikonzern Carlsberg aus Dänemark an, Bier im nächsten Jahr in Pappflaschen anzubieten. An der Entwicklung der Verpackung wurde bereits mehrere Jahre gearbeitet. Die Prototypen entstanden gemeinsam mit der Technischen Hochschule in Dänemark (DTU) und dem Verpackungsspezialisten EcoXpac. Während des Herstellungsprozesses wird das Altpapier zuerst zerkleinert, dann zu Pappmaché verarbeitet und anschließend in eine Form gegossen. Nach dem Trocknen kann die Flasche befüllt werden. Die Verpackungen sind fast zu 100 Prozent abbaubar.

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