BASF: Veräußerung des Bauchemiegeschäfts

Autor: Mario Schmidtgen
Datum: 0510.2020

Umbenennung der Sparte in MBCC Group

Die BASF SE hat den Verkauf ihres Bauchemiegeschäfts an das international agierende Private-Equity-Unternehmen Lone Star bekanntgegeben. Die frühere BASF-Sparte wird nun in MBCC Group umbenannt und hat seinen Hauptsitz in Mannheim.“ rel=“noopener noreferrer“ target=“_blank“>BASF SE hat den Verkauf ihres Bauchemiegeschäfts an das international agierende Private-Equity-Unternehmen Lone Star bekanntgegeben. Die frühere BASF-Sparte wird nun in MBCC Group umbenannt und hat seinen Hauptsitz in Mannheim.

Schon am 21. Dezember 2019 hatten BASF und eine Tochtergesellschaft von Lone Star eine Vereinbarung über den Verkauf des Bauchemiegeschäfts geschlossen. Dieser Bereich beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiter. Zu ihm gehören Produktionsstätten und Vertriebsbüros in über sechzig Ländern. Der Umsatz des Bauchemiegeschäfts lag 2019 bei etwa 2,6 Milliarden Euro. Der gesamte BASF-Konzern erzielte in dem Zeitraum einen Umsatz von rund 59 Milliarden Euro.

Kaufpreis: Gut drei Milliarden Euro

Als Kaufpreis für die Bauchemiesparte werden ohne Berücksichtigung von Barmitteln und Finanzschulden 3,17 Milliarden Euro genannt. Der Verkauf wurde zum 30. September wirksam. BASF wird die Veräußerung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Bauchemie¬geschäfts und den damit verbundenen Veräußerungsgewinn in der Berichterstattung für das vierte Quartal 2020 berücksichtigen.

Saori Dubourg, Mitglied des Vorstands der BASF SE, sagte: „Lone Star war ein professioneller Partner bei dieser Transaktion, der sich für den künftigen Erfolg des Unternehmens einsetzt.“