Studie der Cardea AG

Autor: Ralf Windmüller
Datum: 13.01.2017

Logistik- und SCM-Berater müssen umfangreicheres Wissen liefern

„Um passende und funktionierende Logistiklösungen zu erarbeiten, werden Berater immer mehr in weitere Bereiche einbezogen“, sagt Dr. Christoph Treichler, Managing Partner beim Meta-Beratungsunternehmen Cardea AG, Zürich. Nur wenige Unternehmen können die neuen Herausforderungen in der Logistik und der Supply Chain alleine mit ihrem Wissen und Know-How lösen. Die Probleme werden immer mehr komplexer und vielschichtiger. Die qualitative Studie „Trendumfrage Beratung (Logistik & Supply Chain)“, die im Herbst 2016 von Cardea in Kooperation mit Logistik Heute als Medienpartner durchgeführt wurde beschäftigte sich mit Fragen wie z.B. welches Beratungsunternehmen zu welchen Projekten und Themen geeignet ist oder was man von einem externen Berater zu erwarten hat.

Die Online-Umfrage richtete sich an Führungskräfte und Entscheider aus mittelständischen Unternehmen in Deutschland, die bereits in Kontakt mit externen Beratern standen, um logistische Fragen zu beantworten. Insgesamt nahmen an der Umfrage 50 Unternehmen teil. Rund 68 Prozent der Befragten haben in den letzten drei Jahren Einzelberater beauftragt. 75 Prozent hingegen Boutique-Berater. „Die spezialisierten Boutique-Beratungen sind in der Meinung der befragten Kunden dabei für alle Arten von Logistik- und Supply-Chain-Projekten überlegen: Von strategischen, operativen oder  IT-Themen der Logistik und Supply Chain bis hin zu den ‚modernen‘ Herausforderungen der innovativen Geschäftsmodelle und der digitalen Transformation“, sagt Studienleiter Treichler, der mit Cardea Unternehmen dabei unterstützt, den für sie passenden Consultant zu finden.

Die Umfrageergebnisse zeigten, dass die Anzahl gescheiteter Projekte und den darauf folgenden teilweise unzufriedenen Kunden bei Beratungen für Spezialthemen wie Logistik und Supply Chain etwas geringer sind als im Consulting-Gesamtmarkt. Mehr als 60 Prozent der Befragten gaben an, zufrieden mit den Erwartungen der Fälle aus Logistik und Supply Chain zu sein. In nur 33 Prozent wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Dies hänge laut Treichler damit zusammen, dass den befragten Kunden die Auswahl von Spezialberatungen leichter fällt. „Es mag wohl eher daran liegen, dass bei funktionalen Optimierungen der Logistik und der Supply Chain die Kundenorganisationen klarere Ziel- und Ergebnisvorstellungen haben als bei allgemeinen Strategie- oder Innovationsprojekten und diese daher leichter einfordern und kontrollieren können.“

Mehr Informationen zur Umfrage und Quelle: http://www.logistik-heute.de/Logistik-Magazin-LOGISITK-HEUTE/Artikel/Magazin-Ausgabe-12-2016/15956/Studie-Logistik-und-SCM-Berater-muessen-Spezialwissen-lief

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R.Windmueller